Oliv Architekten

Baunetz 08 | 2021 Arbeiten und Rutschen im Werksviertel

Arbeiten und Rutschen im Werksviertel
Bürogebäude in München von Oliv Architekten

In München verändert ein ganzes Quartier sein Gesicht: Wo früher Fabrikhallen und Produktionsstätten standen und sich in den 1990er Jahren Ateliers, Clubs und Bars niederließen, entsteht heute auf 39,5 Hektar ein durchmischtes Stadtquartier, in dem künftig über 2.600 Menschen leben und 12.600 arbeiten sollen. Die Rede ist vom sogenannten „Werksviertel“... Was von der Bauherrin, der Optima-Aegidius-Firmengruppe, als „Factory-Loftstyle“ bezeichnet wird, nennen Oliv Architekt:innen eine „Symbiose aus klassischen und zeitgeistigen Elementen“. Der Bezug zum ehemals industriell geprägten Areal liegt jedenfalls auf der Hand: rote Ziegel, Rundbögen, Lisenen. Damit knüpfen Oliv, ähnlich wie auch Hild und K für ein Hotel im Werksviertel, an die Architektur historischer Lager- und Fabrikhallen sowie klassischer Kontorhäuser an. Auch die kompakte Bauweise passt zum industriell geprägten Charakter. Die Architekt:innen entwarfen einen einfachen, rechteckigen Baukörper mit innenliegendem Hof, den sie erhöht im ersten Geschoss anordneten...

Zum ganzen Artikel Baunetz 26.08.2021